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ein weg mit monome.

Mar 16

 tintinnabulome 0.85

gut. tintinnabulome ist “nichts weiter” als ein multi-arpeggiator, aber der hat es in sich! schaut euch einfach mal in ruhe die programmoberfläche an:

es gibt hier 7 zeilen, also 7 arpeggios die man nacheinander oder on-the-fly editieren kann. die erste linie meines monome 64 ist eine steuerzeile, die 7 arpeggios laufen vertikal ab und man hat live zugriff auf verschiedene parameter, hier mal die wichtigsten:

- die arpeggio einstellung - up, down oder harmonic (damit ist ein stehender akkord gemeint)
- die noten [römisch I - VII] sie richten sich immer nach der unten eingestellten scale wie aeolisch, ionisch … usf.
- den notenwert und damit das tempo der ablaufenden arpeggiolinie [1/4, 1/8, 1/2, 1]
- die oktavenanzahl [range]
-
anschlagstärke [velocity]
- [hold]
das arpeggio wird wiederholt solange hold aktiviert ist 

aber schön der reihe nach.

zuerst einmal wieder monomeserial öffnen. den prefix muss man hier von hand reinschreiben. er heißt /tin - das hatte ich auch gemacht aber mein monome reagierte nicht auf das programm, bis ich herausgefunden hatte, dass ich nach der manuellen eingabe bitteschön die entertaste zu betätigen habe! alles klar, das weiß ich jetzt für’s nächste mal.

dann öffne ich das programm tintinnabulome (es gibt wie immer mehrere versionen, ich hab die 0.85 genommen).

im mittleren fenster hab ich source erstmal auf [internal] stehen lassen und auch das tempo auf die voreingestellten 120bpm. darunter send beat clock to: mein Midisport 2x2 ausgewählt und daneben unter receive beat clock from: to MaxMSP runtime. irgendwo hatte ich gelesen, dass man jetzt erstmal den obersten rechten button am monome drücken soll. gesagt, getan - wenn der leuchtet steht die verbindung. der button hat ansonsten die funktion der umschaltung zwischen zwei modi, aber dazu gleich.

da das programm ja ein midi-arpeggiator ist, und ich damit meine verschiedenen synths ansteuern will, wähle ich rechts für jede zeile wieder das Midisport 2x2 aus und auch für jede zeile einen separaten midikanal (hier 1,2,3 und 4).

jetzt kann es auch schon losgehen.
rechten oberen button drücken - er muss leuchten, und ich kann für jede reihe vertikal ein paar noten aktivieren. dann wieder raus aus diesem modus - also rechten oberen button nochmal drücken bis er erlischt.
nun in der ersten zeile mal den ersten button drücken (das aktiviert die hold funktion) und schon rennt tintinn los, zu sehen am monome und zeitgleich an der dastellung des monome64 feldes auf der programmoberfläche.

wenn ihr euch jetzt mein vimeo anschaut, dann wißt ihr gleich, wie man in diesem modus die notenwertigkeit und damit die geschwindigkeit des arpeggioablaufes einstellt. klingt gut, oder?

die tilt funktion habe ich ehrlich gesagt noch nicht kapiert. ich hab sie mal für jedes arpeggio aktiviert, weil ich mir denke, sie aktiviert bei jeder änderung die ich während des spielens eingebe einen neustart, damit es keine notenüberlagerungen, notenhänger gibt - “tiltet” also die alte einstellung… ?

monome - der papst aller zauberwürfel! ;-)



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